Pulverschein machen inkl. entspr. Verlängerungen.
Pulver holen und im entspr. Pulvertresor lagern.
Zündhütchen holen
Altblei besorgen (buddeln, holen, schnorren) kaufen lohnt nicht, viel zu teuer.
Umschmelzen, legieren und in Barren gießen.Dafür braucht man Propangas.
Barren in Gießofen werfen.
Geschossrohlinge gießen und überprüfen (jedes Einzelne ! )
Dann jedes Einzelne mit der Hand calibrieren, fetten und auf einen Teller stellen.
Böden auf Fettreste überpfüfen und die Ränder auf Lunkerstellen.
Ladepresse auf das Caliber 357 auf bzw. umrüsten.
Entsprechendes Pulver einfüllen und die Charge einjustieren.
Hülsen überprüfen und die Zündhütchen mittels Aufpickröhrchen in den Vorratsbehälter der Pro-Presse kippen. Dieser Vorgang wiederholt sich alle 100 Schuss.
Geschosse und Hülsen neben der Presse auf dem Ladetisch bereitstellen.
Dummi herstellen ob die Hülsenlänge passt.
Doppelladungssicherung einstellen bzw. justieren.
Probelauf
Dann die 500 Schuss laden, was ca 2 Stunden dauert. Es geht schneller, aber die Muni sieht dann auch entsprechend aus. dh. Es macht bummm..pffft und manchmal nur plopp oder ganz laut bumm inkl. geplatzter bzw. gedehnter Trommelwände. (daß ist aber leicht übertrieben
Patronen aus dem Vorratsbehälter nehmen und nachkontollieren !!! was so gut wie niemand macht, dann verpacken bzw. einsetzen.
Dazu kommen Schießversuche für Präzision, Verbleiung, V/o Messung.
Das Werzeug für speziell diese 357 Mag mit 180gr Murmel kostet 400€ ( Matritzensatz, Gießkokille, Calibriermatritze.
Da Alfredo kein Laubsammler und Erbsenzähler ist, sind diese Werkzeuge vom Allerfeinsten, teilweise gebraucht gekauft und in mühsamer Kleinarbeit überholt und verfeinert.
Wüde ich alles rechnen, Ofen, Lade-Presse, Calibrierpresse, Stempel und Kleinteile, käme ich über 2000 €. Würde ich die Geschosse mit einer meiner beiden Starpressen herstellen, kämen noch mal 750€ dazu. Ich besitze zwei Pro Pressen für Munition und zwei Einstationenpressen, eine Handpresse und 5 Calibrierpressen, ca 60 Gießkokillen und kann fast alle Geschosse herstellen von .22 bis .640 Cal, viele davon bzw. die Meisten, sind im Handel nicht erhältlich. Dazu kommt Teilmantel und Hülsenumformwerkzzeug.
Ein 180gr handgegossenes 357 Mag Geschoss kostet bei mir zwischen 5 und 7 Ct, je nach Anlieferung von Altblei. Das gleiche Geschoss kostet im Handel 46 Ct.
Maschinengegossene oder Press-CU Teile kosten um die 10 Ct, bringen aber keine 12mm Streukreise mit 10 Schuss wie Handgegossene. Geschosse über den Ladentisch sind immer ein kleines Lotteriespiel, ebenso die Munition. Will man Präzision, ist ein Aussschießen bzw.Überprüfen der Komponenten unumgänglich.
Spitzenschützen bekommen von mir handverlesene Wettkampfgeschosse die aus „einer“ Caverne gegossen wurden; normal haben die Kokillen 4 Cavernen. Für eine Firma ist sowas nicht machbar, oder man zahlt 46 Ct das Stück, Blei-Gewehrgeschosse 90 Ct
Dazu kommt mein selbst hergestelltes Druidengeschossfett, laut UNI Bruchsal 4 mal besser als herkömmliche Geschossfette. Die Herstellung geht nur von Druidenohr zu Druidenohr J
Die Herstellung in Handarbeit (4ltr) dauert einen halben Tag. Das Rezept stammt aus dem Jahr 1892.
Nur mal so zur Information, was dahintersteckt wenn man 50 Schuss von mir verballert hat.

