Es ist nur in herkömmlichen Fettpressen zu verarbeiten, in der STAR geht es nur mit Handbetrieb.
Wird es in automatische Fettpressen gefüllt, gibt das mit Sicherheit eine riesen Sauerei. (gab es schon)
Das Fett ist sehr weich, ein Verbringen gefetteter Geschosse in Schüttelkisten zum Versand ergibt das totale Chaos.
Ergo: Das Zeug ist nicht unproblematisch zu händeln dafür einsame Klasse.
Menge auf 5 ltr
Man schmelze in einem 5 ltr Küchentopf ( geklaut oder vom Wertstoffhof) gaaaaaanz langsam Praffin-Teelichter.
Die Dochte vorher entfernen oder später absieben. Absieben ist aber schoiße, also vorher entfernen. (rausziehen)
Achtung !!! es müssen Paraffinlichter sein und keine billigen IKEA Talglichter !!!!!!!!
Das Paraffin muß gaaaaaanz langsam schmelzen, daß kann schon mal eine Stunde dauern. Wenn es anfängt zu rauchen, wars das, gleiches gilt für die anderen Zutaten.
Der Topf sollte nicht ganz voll werden, wegen dem späteren Quirlen auf Muttis Küchenherd. Nicht zu viel Paraffin reinwerfen. Wenn es zuwenig ist, kann man am Schluß etwas davon nachwerfen. Man zerbröselt das,
n schmilzt es schneller, oder man schmilzt seperat vor, wie auch immer.Es darf nix rauchen !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Dann kommen 2 Tuben handelsübliches Bohnerwachs rein.
5 Eßlöffel Wollwachs, ersatzweise wasserfreie Vaseline.
5 Eßlöffel Heißlagerfett (Baumarkt)
2 Eßlöffel Antikwachs (Baumarkt)
Bis das langsam geschmolzen ist dauert u.umst. noch mal eine Stunde.
Wenn der letzte Brocken geschmolzen ist, wird der Topf von der Platte genommen und irgendwo abgestellt. Dann, wenn sich am Rand, Boden und der Oberfläche sich die erste Haut bildet,, wird diese mittels Kuchenmesser, Tortenheber o.ähnl abgekratzt und mittels Küchenquirl
vermengt. Den Quirl verwenden, nicht den Teigrührer. Dieser Vorgang wird so oft wiederholt bis das Fett die Konsitenz von Quark oder Pudding hat, bzw. sich nicht mehr entmischen kann. Das kann auch bis zu 1Stn. dauern, im Sommer länger.
Ergo: für Hektiker und Huschhuschmirgehtszulangsam- Menschen die mit Lötbrenner und Trockeneis antanzen, ist das nix. Die Jungs kaufen besser im einschlägigen Handel ein.
Wird es wieder verflüssigt zb. um Stangen zu gießen, entmischt sich es sofort. Man kann es erwärmen und kneten, daß geht. Ich forme mit der Hand kleine Würste und füttere damit die LAM. Bei der SAECO und Star kann man bekanntlich Brocken reinschmeißen, die haben keine innere Gewindestange.
Beim Calibrieren und Fetten muß eine gleichmäßige Themperatur eingehalten werden. Man sollte nur die entsprechenden Ventile oder Fetteinlässe erwärmen und nicht die HI Matritzen oder den Fettbehälter bzw. die komplette Presse. Die gefetteten Geschosse stelle ich auf Partyteller und fahre mit einem leichten Fön drüber, die Pillen sehen
n schnieke aus und es schiebt sich beim Geschoßsetzen kein überstehendes Fett hoch. Hier ist Feingefühl angesagt, hält man zu lange drauf, gibt es sogenannte Rotznasen. Calibriert man an Tagen mit hoher Luftfeuchtigkeit, fangt das Fett u.umst. an zu "käsen" was man mittels Fön wieder egalisieren kann. Es käst auch, wenn sich im Fettzylinder Lufteinschlüsse gebildet haben, daß gilt natürlich auch für gekauftes Fett. Dieses Fänomän kennt man bei Fettpressen allgemein und bei hydraulischen Betriebssystemen (Bremsen)Bei Fettpressen für Geschosse kann man das minimieren, in dem man Fett nachfüllt wenn die Presse erst zu einem Drittel leer ist und die eingebrachte obere Schicht gut festdrückt.
Oder man macht die Presse leer und läßt sie
n voll gefüllt unter leichtem Druck auslüften. Dazu muß man sie ab und zu erwärmen, da sich kaltes Fett nicht entlüften läßt bzw. die Presse Schaden nehmen kann. Man kann auch in den Druckstempel eine weichere Dichtung einsetzen um das Pressengewinde zu schonen, daß muß man ausprobieren.Das Geheimnis des murmelixschen Fettes liegt nur bei den Zutaten, Murmelix verwendet nur das Beste vom Feinsten für sein Fett, natürlich könnt ihr das auch machen. Eurem Geldbeutel sind da keine Grenzen gesetzt.
Allerdings wurde die einfachste Herstellungsmethode bei einem Test an einer UNI schon als hervorragend bewertet.
Das Fett sieht im Topf komisch aus, daß ist normal. Erst unter Druck wird es druidisch geil verabeitbar.
Will man kleinere Mengen herstellen, muß man das halt Brozendual ausrechnen.
Falls jemand Geschosse in kleinen Mengen gießt und sich keine Fettpresse kaufen will bzw. die Fingerreinschmiermethode nutzt, läßt man einfach das Paraffin weg und hat ein geiles Gleitmittel für dicke Bleibohnen ( Sharps, Rolling Block u.ähnl.)
In diesem Fall muß man nicht erhitzen sondern nur vermengen unter zuhilfename eines Föns.
Tip: Pampe auf Moosgummi auftragen und Pillen drüberrollen, noch besser geht ein Fettkissen von RCBS oder dessen Schaumstoff.
Inwiefern die Fettmenge im Lauf ausreichend ist, zeigt immer die Scheibe.
Ps: Bei frisch geputztem Lauf ist der Erste Schuss meistens ein Flyer. Es kann ohne weiteres sein, daß es bis zu 20 Schuss dauert bis optimale Präzision kommt. (Revolver) Bei Pistolen und Gewehren geht es schneller, hier reicht u.umst schon ein Schuss.
Für VL geht das paraffinfreie Fett auch.
Kauft man Paraffin in Platten oder Schuppen, sollte 65° draufstehen.
zT. gelten die Ratschläge auch für käufliche bzw. andere selfmade Fettpampen.
Tip: Kenner werfen in das Fett zwei drei indische Duftkerzen,
n riecht es wie im Pu.. in Tunis,fragen zwecklos, ich war drinn und weiß das genau..harr harr
Gude und Narrhallamarsch
